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Südtirols Katholische Jugend
Mittwoch, 18 Januar 2017 13:40

Jugendmesse der SKJ Wolkenstein-Sëlva

Lasst uns über unsere Schatten springen

Passend zur Adventszeit hat die SKJ Wolkenstein, am Samstag, 3. Dezember die Jugendmesse „Licht und Dunkelheit“ mitgestaltet. Wie es vor Weihnachten üblich ist, stimmten gleich zu Beginn der Messfeier alle Besucherinnen und Besucher das Lied "Wir sagen euch an" an.

Nachdem unser Hw. Pfarrer Piere Clara die Kirchenbesucherinnen und Kirchenbesucher in den Gottesdienst eingeführt hat, kamen die Jugendlichen der SKJ Wolkenstein selbst zu Wort. Als Symbol für die Dunkelheit und Finsternis wurde eine nicht brennende Kerze vor die Augen der Versammelten hingestellt.
Nach einigen Sekunden der Stille ertönte eine tiefe Stimme, welche die Anwesenden aufklärte: Eine erloschene Kerze stellt die Schattenseite dieser Welt dar, sowie die Verzweiflung, der verlorene Mut, die aufgegebene Hoffnung, die Ängste und die Sünden der Menschen. Einen Augenblick später, riss der Klang eines Gongs alle aus ihren Gedanken. Kurz darauf füllte ein brennendes Kerzenlicht den kirchlichen Raum. Die Stimme von vorhin meldete sich wieder zu Wort und lieferte eine deutlich nachvollziehbare Erklärung: Das Licht der Kerze steht für das Heil der Menschheit. Die Bestimmung der Kerze ist es, aufzubrennen und die Umgebung zu beleuchten. Wie der Sauerstoff der Kerze ihre Kraft spendet, so gibt die Hoffnung den Menschen die Kraft immer wieder aufzustehen und das Gute in dieser Welt zu verbreiten. Um diese Botschaft zu verdeutlichen, wurde in der Kirche ein Licht von Kerze zu Kerze von Mensch zu Mensch weitergegeben, bis alle eine Lichtquelle in ihren Händen hielten. Danach wurde jedem die Gelegenheit geboten, aufzutreten, sich von Gott durch den Priester versöhnen zu lassen und den kurzen Satz, welche alle am Eingang der Kirche erhalten hatten, auszusprechen: „Ich will mein Licht beschützen und weitergeben.“ Die Kerzen wurden dann alle in einem Kerzenhalter zusammengeführt.
Zum Schluss der Hl. Messe wurde ein wunderschönes und passendes Schlussgebet vorgelesen: „Wenn uns die Hoffnung versiegt und wir allein sind im Dunkeln, wenn wir glauben das alles verloren ist und niemand uns zur Rettung eilt, erscheint ein Licht. Heller als die Morgensonne, ein Licht das von den alten Propheten verheißen wurde. Dieses Licht ist der Sohn Gottes und unser Erlöser, das wahre Licht der Menschen, die Liebe Gottes.“ Das Gebet sollte uns in Erinnerung rufen, dass wir nicht allein mit unseren Sorgen dastehen, denn Gott, unser Heiland, wird uns immer beiseite stehen und uns wieder in das Licht führen.

Julia Perathoner