
Am Samstag, 7. Februar, wurde der Brixner Dom erneut zum Schauplatz eines besonderen Jugendgottesdienstes. Nach drei Jahren organisierte Südtirols Katholische Jugend (SKJ) wieder „Feel the Dome“ – einen Gottesdienst, der anders ist, neu, innovativ und ganz auf junge Menschen ausgerichtet. Über 900 Besucherinnen und Besucher feierten gemeinsam mit Bischof Ivo Muser einen einzigartigen Abend voller Gemeinschaft, Glauben und besonderer Atmosphäre.
Mit moderner Musik der Band „three and a half cent“ und DJ VEZZ, sowie beeindruckenden Lichteffekten erstrahlte der Dom in neuem Licht. Die Kombination aus Musik, Licht und spirituellen Impulsen machte den Gottesdienst zu einem intensiven Erlebnis, bei dem Jungsein, Glauben neu entdecken und aktives Mitfeiern im Mittelpunkt standen.
Das diesjährige Thema „upDate mit oben“ lud dazu ein, über Veränderung im eigenen Leben nachzudenken und sich bewusst mit der eigenen Gottesbeziehung auseinanderzusetzen. Feel the Dome zeigte dabei eindrucksvoll, wie Kirche heute erlebt werden kann: lebendig, gemeinschaftlich und offen für neue Wege.
Anstatt der Predigt erlebten die Anwesenden drei Glaubenszeugnisse passend zum Jahresthema. Bischof Ivo Muser, Eva Prunner, Mitglied im Hauptausschuss von SKJ und Katharina Baldauf, Firmreferentin für SKJ fragten sich: Wann nehmen wir uns bewusst Zeit für ein „Date“ mit Gott? In welchen Bereichen unseres (Glaubens-)Lebens brauchen wir ein Update? Oder auch: Wo hat Gott uns in der Vergangenheit bestärkt, notwendige Veränderungen anzustoßen und mutig neue Wege zu gehen?
Besonders spürbar war das starke Gemeinschaftsgefühl. Die Jugendlichen waren nicht nur Teilnehmende, sondern aktiv in den Gottesdienst eingebunden und gestalteten diesen mit. „Dadurch wurde Kirche als Gemeinschaft erfahrbar, in der alle willkommen sind und ihren Platz haben“, erzählt Dominik Heiss, 3. Landesleiter von Südtirols Katholischer Jugend.
Zum Abschluss waren alle zu Faschingskrapfen und Getränken auf dem Domplatz eingeladen. Feel the Dome zeigte, wie jugendpastorale Angebote jungen Menschen lebendige und zeitgemäße Zugänge zum Glauben eröffnen können.






