Let’s talk about… 10 Jahre Synode

By 1. April 2026Neuigkeiten2 min read

Am 27. März 2026 organisierte Südtirols Katholische Jugend (SKJ) eine Gesprächsrunde zum 10-jährigen Jubiläum des Abschlusses der Diözesansynode. Ehemalige Synodale tauschten sich über ihre Erfahrungen aus und blickten auf die Entwicklungen der letzten Jahre. Die Diskussion wurde live über den YouTube-Kanal von Südtirols Katholischer Jugend gestreamt.

Die ehemaligen Synodalen Reinhard Demetz (Sekretär der Diözesansynode Bozen-Brixen), Ancilla Lechner (ehemalige Landesleiterin von Südtirols Katholischer Jugend), Thomas Ebner (damals Jugendvertreter für die Katholische Jungschar, Südtirols Katholische Jugend und die Jugenddienste) und Sr. Klara Rieder (Mitglied des Synodalrates) diskutierten gemeinsam über erreichte Ziele, den „Geist der Synode“ heute und welche Schritte noch nötig sind. Der Abend wurde von Elisa Plaikner, 2. Landesleiterin von Südtirols Katholischer Jugend, moderiert.

Bei allen sind die Erinnerungen an die verschiedenen Treffen noch lebendig. „Wie oft sind wir Jugendvertreter in der Jugendstelle zusammengesessen und haben um jede Formulierung und um jedes Wort gerungen,“ erinnert sich Ancilla Lechner. Thomas Ebner kann sich auch noch gut an die offenen Treffen erinnern, bei denen sein Schwerpunkt zum einen darin lag, die Stimme der Kinder einzubringen, und gleichzeitig darin, Jugendliche zu motivieren, selbst daran teilzunehmen.

Für Sr. Klara Rieder war es am Anfang enttäuschend, dass dem Thema Frauen in der Kirche keine eigene Arbeitsgruppe zugeteilt wurde: „Gerade wenn man sieht, welche wichtige Rolle die Frauen in der Kirche einnehmen,“ betonte Rieder. Die gute Stimmung und der Enthusiasmus bei den ersten Treffen, sind ihr positiv in Erinnerung geblieben sind.

„Vor zehn Jahren war die Synode ein moderner Ansatz und alle waren mit Motivation dabei. Heute würde man vielleicht die Maßnahmen konkreter formulieren und anders an die Sache herangehen“, meint Elisa Plaikner abschließend.

Rückblickend, so Reinhard Demetz, hätte die Synode mehr die Eigenverantwortung eines jeden und einer jeden in den Blick nehmen sollen: Selbst vor Ort aktiv werden, selbst Kirche gestalten, selbst die Veränderung sein, die man sich erhofft. Dann kann der Geist der Kirche wahrhaft sichtbar und erfahrbar werden.

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