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18.985,23 Euro Spenden für die Ukraine

By 21. März 2022Mai 27th, 2022Neuigkeiten5 min read

Südtirols Katholische Jugend, die Katholische Jungschar Südtirols, die Arbeitsgruppe #kirchemalanders und die sh.asus (Südtiroler HochschülerInnenschaft) wollten zwei Jugendliche aus Südtirol, die in Berlin leben und geflüchteten Menschen aus der Ukraine helfen, unterstützen. Gemeinsam wurde eine Spendenaktion organisiert und die unglaubliche Summe von 18.985,23 Euro konnte gesammelt werden.

Seit Anfang des Krieges gegen die Ukraine engagiert sich Isabel Pasetto aktiv. Zuerst organisierte sie mit anderen Personen Busfahrten von der polnisch-ukrainischen Grenze Przemysl nach Berlin. Die Stauräume der Busse füllten sie mit humanitären Hilfsmitteln, die an der Grenze, sowie in der Ukraine benötigt wurden. Auf der Rückfahrt fanden flüchtende Menschen in den Bussen Platz und wurden nach Warschau und Berlin gebracht. Die Hilfsaktionen wurden von einer Gruppe von acht Personen organisiert.

„Unsere Gedanken sind seit Anfang dieses schrecklichen Krieges immer wieder bei den Menschen in der Ukraine,“ erklärt Sara Burger, 2. Landesleiterin von Südtirols Katholischer Jugend und meint weiter: „Für uns war bald klar, dass wir etwas zur Unterstützung für die betroffenen Menschen organisieren möchten.“ Über die Arbeitsgruppe #kirchemalanders konnte der Kontakt zu den engagierten Jugendlichen in Berlin hergestellt werden. „Die Entscheidung, dieses Engagement zu unterstützen, war gleich gefällt und wir gingen an die Arbeit“, erzählt Sara Burger.

Spendenaktion gestartet

Südtirols Katholische Jugend, die Katholische Jungschar Südtirols, die Arbeitsgruppe #kirchemalanders und die sh.asus (Südtiroler HochschülerInnenschaft) starteten gemeinsam die Spendenaktion und riefen ihre Ortsgruppen, Pfarreien und auch Privatpersonen zum Spenden auf. „Und die Unterstützung ließ nicht lange auf sich warten. So organisierten die Minis und Jungschar Tisens einen Spendenlauf, wo sie fast 5.000 Euro an Spenden sammelten“, erzählt Philipp Donat, 1. Vorsitzender der Katholischen Jungschar Südtirols begeistert. Verschiedene Pfarreien, Kinder- und Jugendgruppen der Mitgliedsorganisationen stellten Spendenboxen auf oder organisierten Aktionen. Ein Beispiel ist auch die SKJ-Ortsgruppe Vahrn, sie organisierte einen Suppensonntag und der Erlös wurde für dieses Projekt gespendet.

Von Spendenbereitschaft überrascht

Isabel Pasetto ist von der Spendenbereitschaft in Südtirol überwältigt und meint: „Es gibt keine Worte dafür, wie sehr ich mich freue. Ich habe auch ehrlich gesagt nicht erwartet, dass eine solche Summe an Spenden zusammenkommt. Ich war echt begeistert. Aber nicht nur ich, sondern auch alle Menschen, die Teil dieser Hilfsaktionen sind, möchten sich bei allen von ganzem Herzen bedanken.“

Die Spendengelder werden jetzt über die Organisation „Ukraine-Hilfe Berlin“ verwaltet. Mit dem Geld werden Hilfsgüter an die Ukraine gesendet. Konkret: Die Organisation kauft leere Rettungshilfe-Rucksäcke und füllt diese mit allen wichtigen Hilfsgütern, Medikamenten, Bandagen, usw. welche dann von den Ärzten und Ärztinnen in der Ukraine benutzt werden, um Kriegsverletzten zu helfen. „Ein Rucksack hat später einen Wert von über 1.500 Euro. Zudem wird ein Teil des Geldes benutzt, um Familien, älteren Menschen und Alleinstehenden mit Essen, Medikamenten, usw. in der Ukraine zu versorgen,“ erzählt Isabell Pasetto.

„Durch diese gemeinsame, von unten gewachsene Spendenaktion hat die Südtiroler Jugend wertvolle menschliche Solidarität bewiesen und die Ehrenamtlichen vor Ort haben mit ihrem Engagement und ihrer Kreativität auch wichtige Sensibilisierungsarbeit geleistet – dafür bin ich sehr dankbar!“, betont Julian Nikolaus Rensi, Vorsitzender der sh.asus.

Diese Aktion ist ein wunderbares Beispiel dafür, was junge Menschen gemeinsam erreichen können.

 

So entstand die Aktion:

Das war der Start zum Spendenaufruf:

Wir ihr alle wisst, herrscht seit dem 24. Februar 2022 in der Ukraine Krieg.

Ihr kennt die Bilder: Menschen auf der Flucht, Kinder voller Angst, Verletzte und Zerstörung. Die Menschen dort haben fast alles verloren und benötigen Hilfe. Viele von ihnen sind nun auf der Flucht nach Polen, Deutschland oder in andere osteuropäische Länder.

Isabel und Maximilian kommen ursprünglich aus Südtirol, leben in Berlin und haben ein Projekt mit zehn Koordinatorinnen und Koordinatoren und vielen freiwilligen Helfer:innen gestartet, um flüchtenden Menschen und jenen vor Ort zu helfen.

In diesen Videos erfahrt ihr mehr über Isabel, Maximilian und deren Projekt. Die #kirchemalanders-Arbeitsgruppe hat den Kontakt zu den beiden hergestellt und sie über das Projekt befragt. Alle Interessierten waren herzlich eingeladen, am Zoom-Meeting am 6. April um 18.00 Uhr teilzunehmen!

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Anfangs organisierten sie Busfahrten von der polnisch-ukrainischen Grenze Przemysl nach Berlin. Die Stauräume der Busse füllten sie mit humanitären Hilfsmitteln, die an der Grenze, sowie in der Ukraine benötigt wurden. Auf der Rückfahrt fanden flüchtende Menschen in den Bussen Platz und wurden nach Warschau und Berlin gebracht. Mittlerweile fokussieren sie sich auf das Liefern von humanitären Hilfsmitteln und so brachte erst kürzlich ein Lastwagen Hilfsgüter nach Charikiw, also direkt ins Frontgebiet. Hilfsmittel, vor allem medizinisches Equipment in Wert von 5.000€ konnte so verschickt werden. Gerade arbeiten sie an einer zweiten Lieferung, welche in die Nähe von Kiew geliefert werden soll.

Südtirols Katholische Jugend, die Katholische Jungschar Südtirols, die Arbeitsgruppe #kirchemalanders und die sh.asus (Südtiroler HochschülerInnenschaft) wollen den beiden Jugendlichen aus Südtirol helfen und so bitten wir euch um eure Unterstützung in eurer Pfarrei!

Organisiert mit eurer Ortsgruppe eine spontane Aktion und sammelt Spenden für das Projekt von Isabel und Maximilian. Lasst uns gemeinsam weitere LKWs mit Hilfsgütern mitfinanzieren und damit den Menschen im Kriegsgebiet helfen! Wir bitten euch uns die Spenden bis zum 22. April zu überweisen:

  • Katholische Jungschar Südtirols – IBAN: IT74 H060 4511 6010 0000 0471 500
  • Kennwort: „Spende Ukraine“

Hier findet ihr einige Ideen für spontane, schnelle und einfache Aktionen, sodass wir sobald als möglich unsere Hilfe für dieses Projekt schicken können:

  • Spendenbox nach den Gottesdiensten
  • Spendendosen basteln und für eine Woche in Geschäften aufstellen
  • Etwas basteln oder malen und verkaufen/versteigern
  • Kleines Konzert organisieren
  • Spendenlauf oder -turnier
  • Spielenachmittag
  • Teelichter mit Botschaft basteln und für kleine Spende abgeben
  • Frag doch bei einer Gärtnerei nach einer Blumenspende, diese könnt ihr dann gegen eine Spende verteilen
  • Flohmarkt oder Versteigerung alter Sachen
  • Schätzspiel

Schickt uns auch gerne Fotos von euren Aktionen.

Vielleicht haben einige von euch bereits Initiativen für die Ukraine in die Wege geleitet oder waren bei Aktionen dabei, das ist sehr lobenswert. Dennoch möchten wir euch auch unsere Spendenaktion vorstellen. Vielleicht ist es möglich, erneut einen Beitrag dazu zu leisten. Jede noch so kleine Geste kann Großes bewirken. Lasst uns zusammen ein Zeichen der Solidarität setzen und helfen wo dringend Hilfe benötigt wird!

Die Vereine

Katholische Jungschar Südtirols, sh.asus (Südiroler HochschülerInnenschaft), die Arbeitsgruppe #kirchemalanders und Südtirols Katholische Jugend