
Erfolgreiche Adventskalenderaktion:
12.000 Euro für den guten Zweck
Vor Kurzem fand die Spendenübergabe von Südtirols Katholischer Jugend (SKJ) statt: Dabei konnten dem Förderverein MOMO Kinder-Palliativ 8.000 Euro und dem Südtiroler Kinderdorf weitere 4.000 Euro überreicht werden. Südtirols Katholische Jugend unterstützt mit der jährlichen Adventskalenderaktion Kinder, Jugendliche und Familien in schwierigen Lebenssituationen und leistet somit einen wichtigen solidarischen Beitrag.
Seit 1984 wird der Adventskalender, der zugleich auch ein Jahreskalender ist, auf ganz besondere Art und Weise gestaltet. Unter dem Motto „Durchs Jahr mit Herz und Tradition“ hat die SKJ-Ortsgruppe Untermoj aus dem Gadertal den aktuellen Kalender gestaltet. Die Jugendlichen legten besonderes Augenmerk darauf, die ladinische Sprache einzubeziehen. Im kreativen Prozess setzten sie sich intensiv mit ihrer Heimat auseinander – mit den Menschen, den Geschichten und den über Generationen weitergegebenen Bräuchen. Das Ergebnis war ein Kalender, der Herz, Sprache und Tradition vereint und zeigt, wie lebendig Gemeinschaft sein kann, wenn junge Menschen ihre Wurzeln neu entdecken und kreativ zum Ausdruck bringen.
„Ich freue mich sehr, dass wir in diesem Jahr durch den Einsatz vieler junger Menschen in ganz Südtirol Spendengelder in Höhe von 12.000 Euro übergeben können. Besonders freut es mich, dass wir mit dem Geld Organisationen unterstützen können, die Kinder, Jugendliche und ihre Familien auf ihrem besonderen Weg begleiten“, betont Simon Klotzner, 1. Landesleiter von Südtirols Katholischer Jugend.
In diesem Jahr ging der Reinerlös der Aktion an zwei Organisationen: 8.000 Euro erhielt der Förderverein MOMO Kinder-Palliativ und 4.000 Euro das Südtiroler Kinderdorf. MOMO ist ein Verein, der Familien unterstützt, deren Kinder oder Jugendliche im Alter von 0 bis 18 Jahren eine nicht heilbare Diagnose erhalten haben. Gerlinde von Fioreschy, Mitglied des Vorstands von MOMO, nahm den Scheck stellvertretend entgegen. „Die Unterstützung von MOMO ist vielfältig und individuell. Sie reicht von finanzieller Hilfe, die oft notwendig ist, wenn ein Elternteil aufgrund der Pflegebedürftigkeit des Kindes nicht mehr arbeiten kann, bis hin zu praktischen Unterstützungsmaßnahmen wie der Anpassung von Autos oder Wohnungen. Auch Wünsche der Familien werden erfüllt und spezielle Therapien werden finanziert“, erklärte Gerlinde von Fioreschy.
Sabina Frei, die Präsidentin des Südtiroler Kinderdorfs, nahm den Scheck für das Kinderdorf entgegen. „Diese Spende wird für die Ferienaktionen im Sommer verwendet und kommt somit direkt den Jugendlichen zugute. Es werden Aufenthalte am Meer oder am Berg sowie die eine oder andere Städtereise organisiert“, erklärte Sabina Frei






